Mobilität neu gestalten

Die ungebremst zunehmende Mobilität der gesamten Weltbevölkerung stellt unseren Planeten vor scheinbar unlösbare Probleme (Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, Lärm, Gesundheitsrisiken). Der Verzicht auf lieb gewonnene Mobilität sowie Einschränkungen in Handel und Transportwesen scheinen aktuell nicht durchsetzbar. Und allein der Verweis auf zunehmende E-Mobilität wird die Probleme nicht lösen. Deshalb müssen auf kommunaler Ebene schnell Maßnahmen für eine möglichst ökologische Mobilität der Menschen entwickelt und umgesetzt werden.

  • Stärkung des ÖPNV (Erweiterung des Kerngebietes des HVV bis Aumühle und über Aumühle hinaus, Abstimmung mit der Verkehrsplanung in Kreis, Land und den umliegenden Gemeinden bzgl. Parkraumbewirtschaftung und Bereitstellung der Verkehrsangebote)
  • Verkehrsberuhigung der Kreisstraße (Emil-/Dora Specht Allee) und Gestaltung von Verkehrssicherheit um den Aumühler Bahnhof und die Bushaltestellen. Die Verkehrsströme vom Fußgänger und Bahnfahrer her denken und planen.
  • Schaffung von Anreizen zur Verringerung innerörtlicher motorisierter Verkehre.

Artenvielfalt erhalten

Durch Monokulturen, den Einsatz von Pestiziden, Klimawandel und Flächenverbrauch durch Verkehrswege und Städtebau ist die Vielfalt von Pflanzen, Tieren und vor allem Insekten bedroht. Auch wenn Aumühle sicherlich nicht in erster Linie betroffen ist, gebietet kommunale Planung im Einklang mit der Natur, freie und verfügbare Flächen im Sinne der Artenvielfalt zu nutzen.

  • Gezielte Bepflanzung und Nutzung öffentlicher und gemeindeeigener Flächen im Sinne der Diversität und Artenvielfalt

Verbindliche Bürgerbeteiligung

Verwaltungshandeln über die Köpfe betroffener Einzelner oder betroffener Personengruppen hinweg führt zu Unzufriedenheit, Verdruss und Unverständnis. Es verhindert, dass die bei den Betroffenen vorhandenen Ressourcen und Erfahrungen nicht im Sinne guter Lösungen genutzt werden können. Erst aus Erfahrungswissen gepaart mit Expertenwissen entstehen gute und tragfähige Lösungen, über die dann im Anschluss auch nicht unnötig geklagt werden muss. „Gute Kommunikation ist die halbe Miete.“

  • Herausforderungen: Verkehrsberuhigung Kreisstraße, Park- und Bebauungsplanung Bahnhof/Mühlenteich, Gestaltung Große Straße, bürgerliche und ökologische Aspekte im Umgang mit dem Baumschutz, Kinderbetreuung u. Fortschreibung der Schulplanung, Freizeit/Kultur, Förderung der Bereitschaft bzgl. sozialpolitischer Entscheidungen (Gemeindewohnungen, Umgang mit Flüchtlingen, kommunale Beschäftigung von Arbeitnehmern mit Vermittlungshemmnissen …)

Über die Ortsgrenzen hinaus

Die meisten die Entwicklung der Gemeinde betreffenden Angelegenheiten werden in Gremien außerhalb Aumühles gebahnt und entschieden. Kommunalpolitik für die Gemeinde Aumühle bedeutet deshalb vor allem, die gemeindlichen Gremien und Verantwortungsträger mit den umliegenden Gemeinden und dem Kreis bestmöglich zu vernetzen. Nicht nur Grüne in den Kreistag!

  • Verkehrsplanung
  • Schulplanung
  • Kooperation zwischen Verwaltung und kommunalen Gremien verbessern